|
Es
wird zwischen sechs grundsätzlichen Arten der Fassadensanierungen
unterschieden:
- Organische-Sperren
- Mikroemulsions-Sperren
- Verkieselungs-Sperre
- Wässrige-Gel-Sperren
- Silikonat-Sperren
- Mechanische-Sperren
z.B. die
mechanische-Sperren für
Fassadensanierungen:
Diese Art der Sperren basiert darauf, dass man z. B. mit einer
speziellen Kettensäge das Mauerwerk in der Lagerfuge durchsägt und in
den ca. 10 mm starken Sägeschnitt Bleche Kunststoffbahnen oder
Bitumenpappe legt. Der Rest des Sägeschnittes wird dann wieder mit
Mörtel verfüllt.
Bei einem anderen Verfahren werden feinwellige Edelstahl- Bleche mittels
Drucklufthammer in die Fuge geschlagen.
Für den Laien mag die Vorstellung eine Horizontalsperre aus Edelstahl in
der Wand zu haben auf den ersten Blick überzeugend wirken. Gerade
Edelstahlblech ist aber als Horizontalsperre nicht geeignet, da der
Edelstahl im Mauerwerk sogenannter Lochfrasskorrosion ausgesetzt ist und
allmählich durchlöchert wird. Außerdem gleitet das Haus bei etwas
seitlichem Erddruck auf dem glatten Blech und verschiebt sich auf dem
unteren Mauerwerk.
Die Erschütterungen durch die Säge oder das Einschlagen von Blechen in
die Fuge sind gerade für altes Mauerwerk, mit bereits geschwächtem
Mörtel, ebenfalls zu bedenken. Es entstehen nicht selten Risse und
nachträgliche Setzungserscheinungen, deren Ursache kaum zu beweisen ist.
Beide Verfahren beschädigen eine bereits vorhandene vertikale
Außenabdichtung und lassen sich nicht innerhalb des Fußbodenniveaus
erstellen, sondern immer nur einige Zentimeter über dem Fußboden (in der
nächsthöheren Mauerwerksfuge). Der Bereich zwischen der
Fußbodenoberkante und der Sperrbahn in der nächsthöherer Fuge bleibt
daher zwangsläufig nass und muss innen durch einen Sperrputzsockel
„versteckt“ werden.
Die an vielen Gebäuden benötigten schräg und senkrecht verlaufenden
Sperren oder Flächensperren lassen sich mit diesen Verfahren gar nicht
herstellen. |